Window to the Clouds – Matthew Lutz-Kinoy im Museum Frieder Burda
„Window to The Clouds“ im Salon Berlin des Museum Frieder Burda ist die erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland des in Paris lebenden Künstlers Matthew Lutz-Kinoy (*1984 in New York). Mit Gemälden, Keramiken und Skulpturen der …
“Dies ist eine Zeit in der wir aufgefordert oder herausgefordert werden, Alternativen zu produzieren: zu Strukturen, zu Ebenen einer Beteiligung, zu Systemen des Teilens. Ich wusste, wenn ich diese Ausstellung mache, müsste sie weich, fühlbar und reaktionsfähig sein. Ich denke, was in den letzten Jahren in meinem Studio passiert ist, war eine Art Produktion einer alternativen Realität; ein Rahmen, durch den ich Verbindungen finden, die Prüfungen dieser Jahre beschreiben und auf einen endlosen Strom von Wolken blicken konnte.“
Matthew Lutz-KinoyMatthew Lutz-Kinoy. Window to the Clouds; Salon Berlin, Museum Frieder Burda; Courtesy of the artist; Photo: Kamel Mennour, Paris/London
Patricia Kamp, Gründerin und künstlerische Leiterin des Salon Berlin: „Die Erfahrung steht im Mittelpunkt der künstlerischen Praxis von Matthew Lutz-Kinoy. Indem er die gänzliche Materialität der Werke einsetzt, spricht er die verschiedenen Sinne der Besucher an und lädt sie ein, sich tief mit dem Raum auseinanderzusetzen, sowohl physisch als auch intellektuell. In einer Zeit, in der wir gemeinsame Momente und Interaktionen sehnlichst vermissen, entfaltet sich „Window to The Clouds“ als eine erfahrbare, sensorische Weite, in die wir eintauchen – fließend, befreiend, hoffnungsvoll, wie Wolken am Himmel.“ Sie fügt hinzu: „Während der Künstler den Raum spielerisch auf vielen Ebenen einnimmt, verkörpern seine Werke eine Vision, die er und der Salon Berlin teilen – eine, die sich kontinuierlich mit den unendlichen Möglichkeiten des zeitgenössischen künstlerischen Schaffens und des Menschseins auseinandersetzt.“
In den Interventionen dieser Ausstellung, in der sich die Bildsprachen der Repräsentation und Performance verbinden, erkundet Matthew Lutz-Kinoy Räume über ihre Vergangenheit oder Zeitgeschichte hinaus. Als Sicht auf eine Gegenwart, die der Zukunft nichts schuldet, schenken diese Intimitäten uns Einblicke in den Himmel – oder wie Muñoz es benennt, die Ekstase – auf Erden.